Einfacher, klarer, schneller!

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Situation

Der Prozess hier eine Idee dazu zu verfassen zeigt eigentlich sehr gut die schwächen dieses Systems. Wenn ich nicht zufällig in meinem Facebook-Feed (eine sehr unzuverlässige Quelle) von der ÖH den Link zu dem Artikel hier gesehen hätte, hätte ich schon wieder vergessen, dass es die Crowd Lync Plattform überhaupt gibt. Und das, obwohl ich eigentlich sehr interessiert bin und die Idee zu so einer Plattform gut finde! Dann fand ich den Beitrag interessant und will mich dazu äußern. Klar, man muss sich anmelden. Ist verständlich, aber auch gleich wieder ein Hürde... um was beizutragen braucht man hier auch wieder nen Account (weiß nicht mehr, ob der BOKU-Account übernommen wurde). Gut, bin angemeldet... und nun? Sehr übersichtlich find ich die Seite hier nicht aber meine Motivation ist groß, deshalb hab ich meinen Weg zum Ideen-Formular gefunden. Phu.. aber dieses Formular ist auch gleich wieder so ein Brocken durch den man sich durchklicken und -tippen muss.

Ich kann mir nur zu gut vorstellen (und weiß es auch), dass eine Menge Leute an der Uni (Personal sowie Studenten) Verbesserungspotential sehen und auch Ideen haben. Diese Plattform hier macht es jetzt aber nicht viel einfacher und vor allem nicht angenehmer diese zu äußern.

Solution

Ort: Ich bedauere es zwar auch, aber aktuell haben die meisten Leute im Internet keine Lust selbstständig spezielle Seiten anzusurfen - vor allem wenn man diese nicht regelmäßig besucht. Man ist gewohnt alles serviert zu bekommen. Wenn ich dann irgendwann mal eine Idee hab weiß ich wahrscheinlich nicht mehr was Crowd Lynx ist, auch wenn ich das Wort mal in nem Newsletter gelesen hab (was auch nicht viele Studenten tun). Ich weiß zwar auch keinen perfekten Ort, aber da man schon von BOKUonline und BOKUlearn (und der unnavigierbaren generellen BOKU-Seite) genervt ist, hat man dann nicht Lust noch eine Seite regelmäßig aufzusuchen. Also ich würde mit dem Bestand arbeiten. Facebook verwenden zwar viele, aber an Funktionalität lässt das ja mehr als nur zu wünschen übrig. Am ehesten denke ich jetzt an BOKUlearn. Generell hat diese Art von Plattform viel Potential, das ohnehin kaum genutzt wird, da sich niemand auskennt und auskennen will. Also wie gesagt: noch ein weiteres kompliziertes System einzuführen ist glaub ich kontraproduktiv.

Wie: So einfach wie möglich! Ich verstehe zwar, dass es Sinn macht die Leute zu zwingen Ideen gleich konkret auszuformulieren, aber ich denke das erstickt auch vieles gleich im Keim. Am einfachsten wär ein Formular mit 2 Feldern: Name (bzw. Kontakt) und Beschreibung. Mehr nicht. Alles weitere muss ja dann eh konkret und in einem Team besprochen werden. Als ich noch Berufstätig war gab es ein KVP-System in der Firma. Das bot einfach und unkompliziert jedem Mitarbeiter die Möglichkeit Ideen einzubringen. Hat auch ziemlich gut funktioniert!

Wer: Ich denke eine Ansprechperson ist auch etwas sehr wichtiges. So etwas wie ein KVP-Beauftragter. Hier auf Crowd Lynx hab ich keine Ahnung an wen das geht und wer es ließt. Klar könnt ich das herausfinden, aber das ist schon wieder eine Hürde. Wenn es einen Ideen-Ansprechpartner an der Uni geben würde, der einem hilft und einen mit den entsprechenden Instituten, Verantwortlichen, etc... in Verbindung bringt, wäre das glaub ich ein super Service. Der ganze Ablauf sollte dann natürlich so transparent wie möglich erfolgen, damit sich interessierte jederzeit informieren und ggf. beteiligen können.

Zentrum für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit
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Created by  Stephan Preinstorfer 2 months ago

Contributions

Stephan Preinstorfer
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Also zum einen gab es eine (sympathische und offene) KVP-Beauftragte, die eben der Ansprechpartner war und einem auch geholfen hat das KVP-Formular auszufüllen. Dieses Formular war einfach ein A5-Zettel in dem man seinen Namen geschrieben hat, die Situationsbeschreibung und einen Verbesserungsvorschlag. Die Zettel wurden von der KVP-Beauftragten gesammelt, digitalisiert und verwaltet. Dann gab es neben der Stempeluhr eine Wand, an der alle KVPs ausgehängt wurden. Da wurde auch der Fortschritt ersichtlich gemacht, also wer daran arbeitet, ob schon was umgesetzt ist und danach auch, welche Verbesserung erreicht wurde (ggf. auch monetär). Ich glaub man konnte beim Ausfüllen auch gleich ankreuzen ob man die Verbesserung selbst umsetzen kann oder ob man externe Hilfe braucht.

Julia Buchebner
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2 months ago

Danke Hr. Preinstorfer! Wir nehmen die vielen wertvollen Anregungen gerne mit in die Diskussion zu etwaigen Fortsetzungsszenarien. Darf ich noch nachfragen wie der KVP in der Firma aufgesetzt war? Liebe Grüße, Julia B.