Unterführung Gunoldstraße Nähe Muthgasse für Radfahrer zugänglicher machen

Aktivität
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Situation

Bei der besagten Unterführung gibt es nur ein Kopfsteinpflaster, welches für Stadträder nicht geeignet ist.

Lösung

Es sind zwei Gehsteige vorhanden. Hier könnte man einen umwidmen, welcher dann (auch) von Radfahrern benutzt werden darf.

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Erstellt von  Gerald Klanert vor 3 Jahren

Beiträge

Alexander Fritz
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vor 3 Jahren

Hallo Herr Klanert,

ja die Unterführung Gunoldstraße ist (aus eigener Erfahrung) ein Problem hinsichtlich Radfahren. Generell ist die Anbindung der Muthgasse für Radfahrer derzeit noch sehr verbesserungsfähig! Das spiegeln auch die Ergebnisse der BOKU-weiten Mobilitätserhebung wieder -welche auch die Grundlage für das Arbeitsprogramm des neuen Mobilitätsmanagement an der BOKU bilden. Wir werden demnächst Gespräche mit den Bezirksvorstehungen und mit den betreffenden Stellen auf Magistratsebene führen um hier gezielt Verbesserungen zu erreichen.

Zum ihrem Vorschlag im Speziellen: Ich antworte hier jetzt einmal ganz vorsichtig, da ich diesen Gehsteig nicht im Detail kenne und für genaue Aussagen man gewisse Abmessungen usw. benötigen würde. Um einen kombinierten Geh-und Radweg zu errichten der auch bequem und sicher von Fußgängern und Radfahrern benutzt werden kann wird eine Mindestbreite von 3,00 Metern benötigt (dies ist allerdings die Untergrenze) - ansonsten kann es zu Konfliktsituationen zwischen Radfahrern und Fußgängern kommen und dies soll grundsätzlich vermieden werden -eben auch durch vernünftige Planung (Ich ganz persönlich finde es daher immer etwas kritisch wenn Rad- und Fußverkehr auf Restflächen gezwängt werden und der PKW-Verkehr nebenan sehr große Flächen zur Verfügung hat). Auch müssen bei solchen Lösungen immer auch die Einmündung des Radweges an der nächsten Kreuzung mitbedacht werden - um auch hier keine zusätzlichen Gefährdungspunkte zu schaffen.

@ Herrn Kneifel

Ja, da haben sie recht. Laut Info des 19. Bezirks sind hier in nächster Zukunft noch weitere Gebäude geplant, die die Verkehrsplanung in diesem Bereich sicherlich stark beeinflussen werden. Auch in diesen Prozess werden wir uns "einklinken" und versuchen gewisse Verbesserungen im Radverkehr und auch im Öffentlichen Verkehr zu erreichen.

Falls sie die Thematik genauer interessiert, darf ich sie gerne zur Ergebnispräsentation der BOKU-Mobilitätserhebung einladen, dort werden auch die ersten Maßnahmen vorgestellt! MO, 01.12.2014 15:30 Uhr im EH01

Alle Infos inkl. Ergebnisse der Erhebung unter http://mobilitaetsmanagement.boku.ac.at/
Lg Alexander Fritz (Mobilitätsmanagement BOKU)

Wolfgang Kneifel
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vor 3 Jahren

Dies ist sicher eine gute Idee, jedoch scheint sich durch die vielen bereits entstandenen und noch entstehenden Bürobauten in der Muthgasse auch der PKW-Verkehr in eine Dimension zu entwickeln, die eine zukunftsorientierte Verkehrsplanung benötigt. Hierbei könnten sich auch die ExpertInnen der BOKU einbringen.