Open source software an Boku-Rechnern und im Lehrplan

Aktivität
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Situation

Kommerzielle Software ist oft sehr teuer. Die Studenten lernen, wie mit diesen gearbeitet wird. Nach der Uni aber haben sie keinen Zugang mehr zu diesen Programmen wie ArcGIS etc., es sei denn eine Stelle in einem Unternehmen mit dieser Software kann ergattert werden.
So, was machen wir also, wenn wir open source Software benötigen, weil wir uns keine teuren Programme leisten können wie ArcGIS, ArcGIS, SPSS, etc. Für freie Software fehlen uns aber die Kentnisse um diese auch rasch zu verwenden.
Besonder als Freiberufler ist läuft man schnell gegen die Wand.

Lösung

Open source oder freie Software sollte grundsätzlich einmal auf allen Uni Computern installiert sein, um die freie Wahl zu haben.
Außerdem sollte der Lehrplan diese Programme, so weit wie möglich integrieren.
Um nur ein paar Programme zu nennen:
Photoshop -> Gimp
ArcGIS -> QGIS
Microsoft Office -> Libre Office

Es soll die freiheit bestehen welche Programme man lernt und verwenden möchte.

Universität für Bodenkultur
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Erstellt von  Antoine Guerin vor 3 Jahren

Beiträge

Andreas Schildberger
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Danke für die Vorschläge. Auch seitens der BOKU-IT haben Nutzung und Unterstützung von „Open Source“ (freier Software, GPL-Lizenzmodellen etc.) eine lange Tradition. Wir setzen sie beim BOKU-Webauftritt ebenso ein wie z.B. in der BOKU-Bilderdatenbank. Zudem läuft ein Großteil der rund 400 von uns zentral betriebenen Serverinstanzen unter Linux. Open-/Libre-Office bieten wir bereits seit langem in unseren Userräumen an und ein Userraum läuft mittlerweile gänzlich unter Linux. In Bereich Software für BOKU-Mitarbeiter/innen (nach Login für Mitarbeiter/innen) haben wir zudem eine Liste mit Alternativvorschlägen für Softwareprodukte mit teuren oder für den universitären Betrieb unpassenden Lizenzmodellen online. Wir sind auch immer wieder mit der ÖH in Kontakt, um weitere Möglichkeit einer sinnvollen Open-Source-Ergänzung in unserem Serviceangebot für Studierende auszuloten. Ein weiterer Ausbau in diesem Servicesegment kann sinnvoll aber nur in Abstimmung mit der im Lehrangebot eingesetzten Software erfolgen, damit wir parallel dazu in unserem Angebot (z.B. Userraum-Infrastruktur) ausreichend Übungsmöglichkeiten für die in der Lehre eingesetzte Software bieten können oder auch spezielle (Schulungs-)angebote generieren können. Eine der großen Herausforderungen liegt dabei sicher darin, dass jede Umstellung in den ohnehin bereits sehr stark ausgelasteten Lehr- und Servicestrukturen zunächst einen Mehraufwand bedeutet, der schwer zu verkraften ist. Mein Vorschlag daher: Bitte seitens der Studierenden mit den LV-Verantwortlichen in einen konstruktiven Dialog treten, um herauszufinden, wo konkret eine Veränderung der in der Lehre eingesetzten Software sinnvoll machbar wäre. Wo sich Optionen auftun, werden wir uns seitens der BOKU-IT sehr gerne an dem Prozess beteiligen. Sollte es dem Kommunikationsprozess dienen, können wir gerne auch hier mit „Infrastruktur“ wie z.B. einen Forum im BOKUweb aushelfen.

Christian Kanzian
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vor 3 Jahren

Grundsätzlich finde ich diesen Vorschlag sehr sinnvoll. Leider ist es nicht immer so einfach entsprechenden Ersatz zu finden z.B. bei CAD-Programmen. Im Rahmen von Lehrveranstaltung sehe ich diverse Programme als Hilfsmittel, wobei der Weg und die Methoden im Vordergrund stehen sollten. Grafische Oberflächen (GUI) ändern sich häufig und das Erlernte "Wo muss ich klicken" ist wohl nach kurzer Zeit vergessen.