6 Möglichkeiten um die BOKU energieeffizienter zu machen

Aktivität
 23

Situation

"Energie wird immer mehr zu einem knappen, kostbaren Gut. Trotz des steigenden Umweltbewusstseins an der BOKU konnte der Stromverbrauch in den letzten Jahren nicht gesenkt werden - im Gegenteil: er steigt kontinuierlich weiter! Mehr Studierende, energieintensive Forschung, mehr Geräte. Ihr seid gefragt: Wo können Verbesserungsmaßnahmen gqesetzt und der hohe Stromverbrauch gemindert werden?"
- ÖH_MAGAZIN Ausgabe 04_2014 -

Lösung

Ich glaube, dass die meisten BOKU Studenten durch ihr ausgeprägtes Umweltbewusstsein schon sehr viel in ihrer Macht Stehendes tun, um dem Problem des steigenden Stromverbrauches entgegenzuwirken. Viel mehr muss die Infrastruktur effizienter gestaltet werden.

Mein Lösungsvorschlag Nr. 1 lautet daher:
Um Verbesserungsmaßnahmen zu entwickeln, muss man meiner Meinung nach erst einmal wissen, wo das Problem liegt. Ich würde es daher für sinnvoll halten eine Strom- bzw. Energiebilanz der BOKU zu erstellen, um sich einen Überblick zu verschaffen über:

  • Wie viel Strom wird verbraucht?
  • In welchen Gebäuden am meisten?
  • Was sind die Ursachen?
  • Wie kann man diese vermeiden bzw. reduzieren?

Bestimmt wäre diese Aufgabe ein gutes Thema für eine Abschlussarbeit. Es gibt Studienrichtungen/FHs, die sich genau mit diesem Thema beschäftigen. Eine mögliche Kooperation wäre erstrebenswert.

Mein Lösungsvorschlag Nr. 2:
Bei Neuanschaffungen bzw. Neubauten wirklich auf Energieeffizienz setzten um das Problem schon im Voraus zu vermeiden. Die Renovierung von Altgebäuden, wie es auf der BOKU gerade statt findet ist da ein sehr guter Weg, denn durch eine gute Dämmung der Gebäude kann im Bereich der Heizung und Kühlung der Gebäude viel Energie/Strom gespart werden.

Mein Lösungsvorschlag Nr. 3:
Man könnte in Räumen, die nicht ständig genutzt werden, wie WCs, Kopierräume, ect. Bewegungsmelder für die Beleuchtung installieren, um unnötige Beleuchtung zu vermeiden.

Mein Lösungsvorschlag Nr. 4:
Ich kenne die Situation auf der BOKU nicht zu genau, aber wie ich das bis jetzt mitbekommen habe, bleiben PCs und Kopierer über Nacht (und in den Ferien?) in Betrieb. Sie werden nicht heruntergefahren sondern bleiben im Stand-by-Modus und verbrauchen daher immer noch Strom. Bei der Menge an Rechnern, könnte man durch das Vermeiden des Standy-by-Modus ebenfalls Strom sparen. Vielleicht könnte man für dieses Problem Zeitschaltuhren einrichten, um die Geräte zu nicht nutzbaren Zeiten wirklich auszuschalten.

Mein Lösungsvorschlag Nr. 5:
Mir ist aufgefallen, dass teilweise Klimaanlagen in den Räumlichkeiten der BOKU (persönlich ist es mir in den Hörsäälen in der Muthgasse aufgefallen) nicht gut eingestellt sind. Vielen Studenten war oft kalt oder es hat gezogen. Aufgrund meiner Kenntnisse in der Gebäudetechnik weiß ich, dass Klimaanlagen enorme Stromfresser sind. Durch die richtige Wartung bzw. regelmäßige Anpassung der Einstellungen (alle 3-5 Jahre) kann ziemlich viel Strom gespart werden.

Vielleicht könnte man bezüglich dieses Problems einen Umfragebögen erstellen und in den Räumlichkeiten (also Hörsääle, Seminarräume, aber auch Büroräume der Angestellten,...) verteilen um Informationen zum Wohlbefinden im Raumklima zu sammeln.

Mein Lösungsvorschlag Nr. 6:
Ein etwas anderer Ansatz an das Problem des hohen Stromverbrauches wären Projekte zur eigenen Stromerzeugung. Man könnte in Gruppen und/oder mit anderen Universitäten

  • Photovaltaikanlagen
  • kleine Windräder
  • Solaranlagen für Warmwasser
  • andere innovative Ideen

um setzten.

Zentrum für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit
4
0
Bitte Registrieren oder Anmelden , um zu dieser Idee etwas beizutragen
Erstellt von  Hanna Pogats vor 3 Jahren

Beiträge

Julia Buchebner
0
0
vor 3 Jahren

Hallo! wir haben einige Ihrer Ideen in der Sitzung des Netzwerk Umweltmanagements besprochen. Die Ergebnisse habe ich Ihnen per Protokoll zugesandt. Kurz: Bewegungsmelder sind in den Neubauten der BOKU eingeplant, im Bestand leider zu schwierig nachträglich einzubauen. Die von Ihnen erwähnten Energieanalysen laufen derzeit bereits in Tulln und Muthgasse III. Wenn das gute Ergebnisse bringt, können die Analysen auf die Türkenschanze ausgeweitet werden. Bzgl. des Stand-by-Verbrauchs werden bis Herbst abschaltbare Steckerleisten an die Institute verteilt werden. Klimaanlagen werden regelmäßig gewartet, danke aber für das Feedback bzgl. der empfundenen Kälte, das wurde notiert! Und zur eigenen Stromerzeugug ---> es braucht dafür immer eine Gruppe von Menschen die sich engagieren wollen und derartige Projekte in Kooperation mit anderen BOKU Akteuren voranbringen. Vielleicht wollen Sie selbst etwas initiieren? Die LVA Junior Enterprise bietet gute Möglichkeiten nachhaltige Geschäftsideen im Team umzusetzen :) !! Danke noch mal & LG Julia B.

Julia Buchebner
1
0
vor 3 Jahren

Liebe Frau Pogats! Sie sind herzlich zur nächsten Sitzung des BOKU Netzwerks Umweltmanagement eingeladen, um gemeinsam mit BOKU Verantwortlichen ihre Idee zu diskutieren und an der Umsetzung zu arbeiten! Bitte finden Sie die genauen Informationen in Ihrem Posteingang. Freundliche Grüße!

Julia Buchebner
0
0
vor 3 Jahren

Herzlichen Dank für die übersichtliche Darstellung Ihrer sehr guten Ideen - die wir gerne aufnehmen! Ein paar ihrer Ideen decken sich mit den Vorschlägen anderer, was wiederum die Wichtigkeit unterstreicht (zB Stand-By-Modus). Ein ganz allgemeiner Hinweis noch am Rande: für die Leser*innen ist es in Hinblick auf das Bewerten und Kommentieren bzw. auch für die Verlosung einfacher und leichter, wenn die unterschiedlichen Ideen als Einzelideen dargestellt werden anstatt in einem Text zusammengefasst. Ihre 6 Lösungsvorschläge sind alle für sich genommen wunderbar und eigenständig, und man könnte leichter darauf Bezug nehmen, wenn sie auch entsprechend dargestellt sind. Vielen Dank nochmal! Liebe Grüße