Radfahrverbindung Türkenschanze - Augasse (Alte WU) - Muthgasse

Aktivität
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Situation

Im Bestand befindet sich ein Mehrzweckstreifen in der Hardtgasse (ab der Kreuzung mit der Billrothstraße) bis zum Ende der Guneschgasse. Weiters verläuft ein baulicher Radweg ab dem Skywalk Spittelau entlang des Donaukanals bis zum Standort Muthgasse.

Im Bereich zwischen Linneplatz und der Kreuzung Peter-Jordan-Straße/Billrothstraße ist der Radfahrer derzeit angehalten mit dem motorisierten Verkehr einen Fahrstreifen zu teilen.

Lösung

Unser Bestreben ist es, einen beidseitigen Mehrzweckstreifen ab dem Linneplatz bis zur Kreuzung Peter-Jordan-Straße/Billrothstraße zu realisieren.

Magistratsabteilung 28 der Stadt Wien
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Erstellt von  Raphael Vetter vor 2 Jahren
Co-Autoren Ruth FartacekMagdalena PitzerJulia Seeburger

Beiträge

Raphael Vetter
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vor 2 Jahren

Hier eine Stellungnahme der MA28:

Die in der Uni- Projektsarbeit vorgeschlagenen Lösungsansätze für die Peter- Jordan- Straße im Abschnitt zwischen der Hans- Richter- Gasse (Linnéplatz) und der Billrothstraße entsprechen im Wesentlichen dem Ergebnis einer 2012 in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie. Eine diesbezügliche Querschnittsfestlegung ist allerdings noch ausständig. Die auch vorgeschlagene Einbahnführung der Peter- Jordan- Straße hätte natürlich massiven Einfluss auf das angrenzende Straßennetz.
Die derzeit diskutierte Einführung der Parkraumbewirtschaftung („Parkpickerl“) ermöglicht zumindest einen erweiterten Handlungsspielraum.

Raphael Vetter
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vor 2 Jahren

Bei der BOKU-Mobilitätserhebung von Mai/Juni 2014, mit einer Rücklaufquote von 40%, kamen folgende Ergebnisse heraus:

Wahl des Verkehrsmittels zur und von der Türkenschanze:

  • Öffentliche Verkehrsmittel 50%
  • Motorisierter Individualverkehr (MIV) 17%

  • Fahrrad 12 % -> hochgerechnet in absolute Zahlen bedeutet das 997 Personen die jeden Tag mit dem Rad an der Türkenschanze sind!!

  • Fuß 21%

Fahrrad:

  • 66 % fahren zumindest manchmal mit dem Fahrrad zur Türkenschanze, an durchschnittlich 1,04 Tagen/Woche.

  • Diese beurteilen eine Fahrradanlage zwischen Türkenschanze und Muthgasse als eher wichtig (0,65 auf einer Skala von 0=unwichtig bis 1=wichtig)

  • Weitere Fahrradanlagen werden als mäßig wichtig eingeschätzt (0,25)
  • Wenn im 18. Und 19. Bezirk ein Parkpickerl eingeführt werden würde (2Euro/h) würden 40% der Autofahrer insgesamt und 26% der Vielfahrer aufs umsteigen.

Anmerkung: Erhebung wurde vor Ausweichquartier Augasse gemacht.

Raphael Vetter
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vor 2 Jahren

Nach Recherchen haben wir folgende Varianten ausgearbeitet:

Da in der Peter-Jordan-Straße der Fahrbahnquerschnitt sehr schmal ist und auch von der Buslinie 10A befahren wird, wurden für die im Gegenverkehr geführte Straßen verschiedene Varianten diskutiert und anschließend aufgezeigt.
Bei der Realisierung einer Radwegverbindung sollte auf die bergauf führende Strecke besonders bedacht genommen werden, da dort die RadfahrerInnen langsam fahren und größere Geschwindigkeitsdifferenzen zum Autoverkehr erreicht werden. Die bergab fahrenden FahrradfahrerInnen auf der Seite der geraden Hausnummern, sind geschwindigkeitstechnisch besser an die KFZ Fahrer angepasst und können dadurch im motorisierten Verkehr mitgeführt werden.

1) Auf dem überbreiten Gehsteig auf der Seite der geraden Hausnummern könnte ein baulicher Radweg realisiert werden. Die Radfahrer auf der bergab führenden Straßenseite würden mit dem Autoverkehr mitgeführt.

2) Eine Einbahnführung vom Linneplatz zur Billrothstraße mit Radfahren gegen die Einbahn auf der Seite der geraden Hausnummern.

3) Beibehaltung des Gegenverkehrs und Realisierung eines Mehrzweckstreifens auf der Seite der geraden Hausnummern bei der bergauf gehenden Strecke. Im Zuge dieser Variante müssten Parkplätze entfallen. Die Reduzierung der Parkplätze kann im Zuge der derzeitigen "Parkpickerl"-Einführung sinnvoll und politisch vertretbar umgesetzt werden.