Persönliches Staatsschuldenkonto mit Tilgungsmöglichkeit

Aktivität
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Situation

Jeder Österrreicher hat einen Haufen an Staatsschulden, derzeit so ca. 50.000,-€. Wie kriegen wir die jemals wieder los?

Lösung

Die Idee wäre, dass jeder seinen Teil der Staatsschulden schrittweise abdecken kann und dafür in ein anderes Steuersystem kommt, und ihm nie mehr wieder Staatsschulden aufgebürdet werden können und er auch eine Steuererleichterung bekommt, weil er ja hilft, Zinsen zu reduzieren.

http://www.staatsschulden.at/
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Erstellt von  Georg Wagner vor 3 Jahren

Beiträge

Heinrich Schnäbele
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Die Idee, Staatsschulden abzubauen, sollte viel mehr in die Köpfe der Bevölkerung kommen. So lange die Amerikaner mit schlechtem Beispiel vorangehen und laufend die Staatschuldenobergrenze anheben, wird die Brisanz des Themas nicht entsprechend gewürdigt. Die Detailfrage zu dem Vorschlag lautet: wie werden neuerliche Staatsschulden für jemanden, der sich freigekauft hat, berücksichtigt. Muß dann so lange, bis es keine Neuverschuldung gibt, Kapital nachgeschossen werden? Bei den derzeitigen niedrigen Zinsen am Weltmarkt für Staaten mit guter Bonität werden die Regierungen ja fast verleitet bis zum Abwinken Geld aufzunehmen. Dass dieses Geld einmal zurückgezahlt werden muß, scheint niemanden zu stören. Nur wenn der Kredit für Staatsvorhaben aufgenommen wird, die Zukunftserträge bringen, kann diese Rechnung aufgehen. Für alle Projekte, die nur "der Ausdruck eines monumentalen Bauwillens sind" trifft das leider nicht zu. Musterbeispiele sind die derzeitigen Bahntunnel, die sich nie rechnen werden und in Fogejahren nur weiterer Zusatzfinanzierungen bedürfen. Aus Beinahestaatsbankrotten wie in Griechenland und abgeschwächt in Italien, Spanien und Portugal scheint niemand zu lernen. Und mit angedachten 30 Stundenwochen werden wir am Weltmarkt bald auch nicht mehr konkurrenzfähig sein. Alleine die Autofahrer als Melkkühe zu sehen und somit möglichen Inlandskonsum zu schmälern ist ebenfalls nicht zielführend. Man soll die Hoffnung nicht aufgeben und vielleicht kommt einmal ein Finanzminister, der den entsprechenden fachlichen Background hat, in die richtige Richtung zu denken. Momentan sieht es danach aber gar nicht aus. Wie heisst es doch, nur steter Tropfen höhlt den Stein. Für meinen Teil kann ich mir nur wünschen, dass über dieses Medium positive Anreize gesetzt werden.

karl Jung
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vor 3 Jahren

wenn es sich alle Österreicher leisten können, dann ist das eine gute Idee.

Erika Schnäbele
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vor 3 Jahren

Im Hinblick auf eine dringend notwendige Steuerreform ist dies ein kreativer Denkansatz, der von Experten bewertet werden sollte.

Christoph Buksnowitz
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In Hinblick auf die Fairness wäre ein kritischer Punkt hier mit Sicherheit der Umgang mit Neuverschuldung oder Schuldenabbau. Wie wirkt sich das auf jene aus, die sich bereits "frei gekauft" haben. Der Ausstieg ist ja eine Momentaufnahme. Nachfolgender Schuldenabbau würde bedeuten, dass jemand unter den Maßnahmen des Schuldenabbaus "leidet", obwohl sie/er schon ihren /seinen Anteil der Schulden beglichen hat. Beim Anstieg der Staatsverschuldung würden selten aber doch die Gründe der Verschuldung den bereits Ausgestiegenen zu Gute kommen. Diese Aspekte könnten Hemmnisse darstellen.

Volker Schnäbele
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vor 3 Jahren

@Johann Tester: die (derzeit) 56.000 sind doch schon die Höhe der Staatsschulden pro Erwerbstätigen, interessant wäre dann natürlich noch die Zahl pro effektivem Steuerzahler (bekanntermaßen zahlen sehr viele Menschen überhaupt keine (Lohn-/Einkommen-)steuer). Sicherlich wirft die Idee einige Fragen auf, aber solidarisch ist es hingegen auch nicht, der nächsten Generation einen riesigen Schuldenberg zu hinterlassen. Die Grundidee, so wie ich sie verstanden habe, ist ja, den Schuldenberg soweit wie möglich zu reduzieren, damit die Zinsen von 8 Mrd. unser Budget nicht mehr belasten. Somit wäre dann auch eine echte Steuerreform möglich.

Johann Tester
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vor 3 Jahren

Halte dieses Vorgehen für ungerecht. Wer hat denn eher die Möglichkeit, sich mit 50k in ein anderes Steuersystem einzukaufen? Am Ende bleiben also die wenigverdienenden Menschen auf den Staatsschulden sitzen, während die wohlhabenderen sich darum nicht mehr kümmern müssen. Für mich ist das die Auflösung des Solidaritätsprinzips.

Christoph Buksnowitz
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Es wäre super hier eine/n Volkswirtschaftsprofessor/in dafür zu begeistern, um dieses Idee als Modellrechnung z.B. im Rahmen einer Dissertation durch zu spielen. Ich persönlich denke, dass erstaunlich viele Menschen unterschiedlicher Bevölkerungs- und Berufsgruppen diesen Weg in Betracht ziehen würden, wenn es sich finanziell lohnt.